BEWEGUNGSWISSEN

Sportlich aktive Kinder sind …

… auch als Erwachsene fitter & mobiler

Die weltweite Bevölkerung wird stetig älter – um auch im Alter mobil und selbstständig zu bleiben, hilft es, die elementaren Grundlagen bereits im Kindesalter zu legen. Regelmäßige körperliche Aktivität wirkt sich während des Wachstums positiv auf die Knochendichte aus und sorgt damit bis ins hohe Alter für stabile und feste Knochen.1 Daneben führt Sport zur Zunahme von Muskelzellen und somit bildet sich ein kräftiger, widerstandsfähiger Körper heraus.2 Spanische Sportwissenschaftler wiesen nach, dass durch eine einfache sportliche Intervention, die über eine längeren Zeitraum durchgeführt wurde, sowohl Männer als auch Frauen ihre Kraft- und Gleichgewichtsfähigkeit und zudem die Frauen ihre Beweglichkeit verbessern konnten.3 Allein durch körperliche Kraft nimmt die Sicherheit im Alter zu, indem die Sturzhäufigkeit verringert und die Mobilität erhalten werden kann. Bewegung schützt im Alter vor kardiovaskulären Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt und Arteriosklerose), verbessert respiratorische Parameter (z.B. Lungenvolumen) und stärkt den muskulären Bewegungsapparat.4 Das Ausmaß körperlicher Aktivität im Vorschulalter hat einen positiven Einfluss auf die Bewegungszeit im späteren Erwachsenenalter – früh übt sich, wer im Alter fit bleiben will!5

… sozial & gesellschaftlich aktiver

Die kindliche Entwicklung – körperlich, geistig und sozial – ist in jeglicher Hinsicht ein sehr komplexer Prozess. Die Teilnahme an Sportprogrammen kann dazu beitragen, dass die Kinder Wege für eine positive Entwicklung finden, entwickeln und ausbauen. Das gemeinsame Sporttreiben hilft, soziale Normen und Werte spielerisch zu erlernen und zu festigen. Durch die Bewegung entwickeln Kindern und Jugendlichen das „soziale Handwerkszeug“, um im alltäglichen Leben davon zu profitieren.67 Eine Studie zeigte, dass es einen Zusammenhang zwischen der Teilnahme im Sport und verbesserter sozialer Gesundheit gibt. Dabei ist es wichtig, dass Sportarten ausgeführt werden, die gemeinsam Spaß machen und damit die intrinsische Motivation ansprechen, um von sich aus dabei zu bleiben.8 Im Besonderen scheint zu Beginn der Pubertät die Einbindung in einen Sportverein ein wichtiger sozialer Faktor zu sein, um die psychische Stabilität der heranwachsenden Jugendlichen zu erreichen.9 Kinder (mit Migrationshintergrund), die sich im sportlichen Kontext beteiligen, sind besser integriert und haben einen größeren Freundeskreis. Damit wird durch Sport die gesellschaftliche Einbindung verstärkt und auch die Wertschätzung untereinander erlernt.1011 Sport baut also auch soziale Brücken.

… im Leben selbstbewusster & erfolgreicher

Der Neurowissenschaftler Manfred Spitzer sagt im Zusammenhang von Kindheit und Sport: „Wer als Kind konzentriert sein kann, sich gut im Griff hat und über Selbstkontrolle verfügt, hat später viele Vorteile.“12 Diese Aussage unterstreicht ein isländisches Projekt, mit dem durch vermehrte Bewegungsangebote die Prozentzahlen für Alkohol-, Tabak- und Drogenmissbrauch massiv zurückgeschraubt werden konnten. Lagen die Zahlen beispielsweise beim Alkoholmissbrauch der 15-16-Jährigen in den späten 90er-Jahren noch bei 42%, so fiel dieser Prozentwert auf 5% (2016). Ein ähnliches Bild zeigte sich beim Drogen- und Tabakgebrauch. Die Prozentzahlen für Suchtabhängigkeit konnten reduziert werden, gleichzeitig nahm die Zahl derer, die mindestens viermal pro Woche an einem Sportangebot teilnahmen, stark zu – von 24 auf 42% und damit eine Steigerung um 75%.13 Eine norwegische Studie legt nahe, dass die Kombination körperlicher Aktivität und Lernerfolg für Kinder, die sich in der Schule schwerer tun, positiv wirkt.14 Die Erklärung für diese Effekte werden den stressregulierenden Mechanismen durch Sport zugeschrieben. Dabei wird während dem Sport die Kortisolausschüttung (Stresshormon) verringert und damit sinkt die stressbedingte Anspannung.15 Kinder, die im Freien spielen können, leiden weniger häufig unter ADHS (Aufmerksamkeitsstörung) und senken ihren Blutdruck.16 Dadurch werden neue Kapazitäten und Energien frei, um sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und sich zu verwirklichen. Sport macht also auch stark gegen Drogen und Sucht.

… motorisch besser entwickelt

Klettern, hangeln, laufen, springen – körperlich aktive Kinder profitieren positiv von häufigen, vielfältigen und spielerischen Bewegungseinheiten.17 Forscher aus den USA konnten in ihrer Untersuchungen feststellen, dass bereits kurze intensive Sportprogramme die motorische Leistungsfähigkeit von Kindern verbesserte. Dabei werden neben den motorischen gleichzeitig auch die konditionellen Fähigkeiten ausgebildet und gesteigert.18 Damit diese Effekte erzielt werden können, muss die Voraussetzung für regelmäßige Bewegungszeiten geschaffen werden. Diese sollten abwechslungsreich sein und sich an dem aktuellen Entwicklungsstand der Kinder orientieren, damit entsprechende Entwicklungsreize gesetzt werden können.19 Motorisch fitte Kinder haben die Chance, ihre Bewegungserfahrung auszubauen und legen dabei die Grundlage für alltägliche (z.B. Teilnahme im Straßenverkehr), aber auch sportmotorische Handlungen (z.B. Ballspiel).20 Durch eine trainierte Auge-Fuß-Koordination können im sportlichen Kontext gute Leistungen erbracht werden und spielen im täglichen Leben (Stichpunkt: Straßenverkehr) eine entscheidende Rolle.21 Eine kanadische Studie legt nahe, dass die Teilnahme an Sportprogrammen die motorischen Fähigkeiten verbessere und diese dann die Fortführung körperlicher Aktivität auch im späteren Leben stark beeinflusst.22 Wer als Kind lernt, sich zu bewegen, bleibt auch auch im Jugend- und Erwachsenenalter aktiv.

… konzentrierter & fokussierter bei der Sache

Sport in der Schule verbessert neben der körperlichen Fähigkeit Koordination, die eng mit Motorik verknüpft ist, auch die psychischen Komponenten Konzentration und Ausgeglichenheit der Schüler*innen. So zeigen Studien, dass eine gute Koordination mit einer gesteigerten Konzentration korreliert.23 Die Auswertung einer Interventionsstudie, die Kinder mit täglicher Sportstunde in der Schule begleitete, stellte fest, dass Kinder bereits während dem Studienverlauf ausgeglichener und konzentrierter wurden. Hinzu kommt die Entwicklung eines erhöhten Selbstwertgefühls und einem verbesserten Sozialverhalten. Die Lehrkräfte hoben zudem hervor, dass die Kinder aufnahmefähiger, motivierter und leistungsbereiter am Unterricht teilnahmen.24 Eine Erklärung für die positiven Effekte wird aus der Neurowissenschaft geliefert: Durch Bewegung nehmen die hochfrequenten Hirnaktivitäten ab, wodurch im Anschluss die Aufnahmefähigkeit im Unterricht gesteigert werden konnte.25 Bei Grundschüler*innen konnte gezeigt werden, dass vermehrte sportliche Aktivität die Aufmerksamkeitsspanne im Verlauf des Schulvormittags positiv beeinflusste. Konzentrierte Kinder können damit länger fokussiert bei der Arbeit bleiben und schließlich gezielter und nachhaltiger Neues erlernen.26

… in der Schule leistungsfähiger

Sportlicher Erfolg schlägt sich auch in der Schule nieder. So zeigen Studien positive Effekte von Bewegung auf die kognitive Leistungsfähigkeit – im Speziellen auf die Schulleistung und die Schulnoten.27 Eine schwedische Interventionsstudie untersuchte, ob vermehrte sportliche Aktivität einen Langzeiteffekt auf motorische Fähigkeiten und schulischen Leistungen hat. Insgesamt wurden 220 Schüler*innen fortlaufend über neun Jahre getestet. Es konnte nachgewiesen werden, dass Schüler*Innen, die an einem täglichen Sportprogramm teilnahmen, Verbesserungen sowohl in ihren motorischen Fähigkeiten als auch in ihrer schulischen Leistung erzielten.28 Die Chance auf gute kognitive bzw. schulische Leistungen stiegen signifikant an, wenn in der Schulzeit regelmäßige körperliche Bewegungszeit stattfindet.29 Ebenso wird davon ausgegangen, dass ein aktiver Lebensstil die Lesekompetenz fördert und verbessert.30 In einer australischen Studie wurden 757 Grundschüler im Hinblick auf die im PISA-Test relevante Lese- und Rechenkompetenz und die kardio-respiratorischen Fitness getestet. Das Ergebnis zeigte, dass Schüler*innen, die eine bessere kardio-respiratorische Fitness aufwiesen auch bessere Ergebnisse in der Lese-und Rechenkompetenz erzielten.31 Erfolg wird also durch Bewegung gefördert.

… körperlich und geistig stabiler

Es zeigte sich, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen dem allgemeinen Wohlbefinden und dem gesamten Gesundheitszustand und körperlicher Aktivität gibt. Dabei ist die Art der Bewegung nicht entscheidend.32 Wissenschaftler*innen konnten aufzeigen, dass depressive Krankheitssymptome bei Kindern meist ein Fehlen mittlerer bis hoher Bewegungsintensität vorausgeht. So zeigen sportliche Kinder signifikant seltener depressive Verstimmungen als vergleichsweise inaktive Gleichaltrige.33 Eine australische Forschergruppe untersuchte den Einfluss des Sporttreiben von der Kindheit über die Jugend zum Erwachsenenalter. Dabei konnte festgestellt werden, dass das Ausmaß an körperlicher Bewegungszeit im Vorschulalter einen positiven Einfluss auf die sportliche Aktivitätszeiten im Jugend- und Erwachsenalter hat.34 Sport steigert das psychische Wohlbefinden und damit auch die allgemeine Lebensqualität. Gleichzeitig wird das Immunsystem gestärkt und die Verletzungswahrscheinlichkeit reduziert.35 Kinder, die an einem Bewegungsprogramm teilnahmen und damit gelernt haben, sich zu bewegen, verletzen sich weniger häufig.36 Erklärt wird dieser Sachverhalt durch eine verbesserte Koordinationsleistung durch Sport. Eine trainierte Auge-Fuß-Koordination hilft, sich bei einem Sturz besser abzufangen oder im Straßenverkehr Gefahren auszuweichen bzw. zu antizipieren. Dadurch wirkt Sport für als Unfallprävention.37 Sport ist also ein Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden.

… gesünder

Gesundheit und Fitness sind eng miteinander verwoben. Zahlreiche internationale Studien zeigen auf, dass sportliche Kinder seltener unter Adipositas leiden, einen niedrigeren BMI und weniger Körperfett haben.383940 Laut einer griechischen Studie sind Mädchen, die dreimal in der Woche körperlich aktiv sind, zu 59% weniger wahrscheinlich übergewichtig.41 Einer spanischen Studie zufolge besitzen Jungen, die drei Stunden Sport pro Woche trieben, 15% weniger Körperfett.42 Eine australische Studie zeigt auf, dass es einen Zusammenhang zwischen muskulärer Fitness, körperlicher Aktivität und der Reduktion von Adipositas gibt. Dabei reduzieren sich die kardiovaskulären Risikofaktoren, wie z.B. Bluthochdruck, Insulinresistenz, Blutlipidwerte.43 Durch regelmäßige aerobe Belastung wie z.B. Radfahren, konnte bei Kindern eine Verbesserung des Triglyzeridspiegels gemessen und somit das Risiko für Arteriosklerose (Arterienverkalkungen) heruntergeschraubt werden. Zurückzuführen sind die genannten positiven Effekte auf eine Steigerung der Ökonomie des Herzkreislaufsystems.44 Insgesamt gesehen nimmt dadurch längerfristig die gesamt- und kardiovaskuläre Mortalität erheblich ab.45

… ausgeglichener, fröhlicher & entspannter

Bewegung leistet sowohl für die körperliche Gesundheit und Leistungsfähigkeit als auch für das seelische Wohlbefinden unserer Kinder einen wesentlichen Beitrag.46 Körperlich aktive Kinder können sich besser entspannen und schaffen damit einen ausgewogenen Ausgleich zwischen Ruhe- und Aktivphasen. Dies stabilisiert ihre innere Balance und dient der guten Laune – damit wirkt Sport als „natürlicher“ Stimmungsaufheller, der immer und überall einsetzbar ist.47 Es konnte durch zahlreiche internationale Untersuchungen nachgewiesen werden, dass durch Sport Frustration besser verarbeitet und Aggressionen verringert werden kann. Bei sportlicher Aktivität und dem bewegten Selbsterleben wird Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt. Kinder, die gesetzte Ziele erreichen, ihre eigene Funktionstüchtigkeit und damit verbunden auch ihre Leistungsfähigkeit erleben, werden in dem Glauben an sich selbst gestärkt und unterstützt.484950 Durch das gemeinschaftliche Sporttreiben wird nebenbei die Zugehörigkeit zu einer Gruppe definiert und somit die soziale Komponente integriert und gefördert. Dies steigert die allgemeine Zufriedenheit – sowohl von Eltern als auch Kindern.

… geistig fitter

Sport entwickelt bei Kindern nicht nur den (heranwachsenden) Körper, sondern fördert ebenso wie die körperliche auch die geistige Leistungsfähigkeit. Zahlreiche internationale Studien weisen positive Effekte von regelmäßigem körperlichen Training auf die Gedächtnisleistung (Leistungs- und Lernfähigkeit) bei Kindern und Jugendlichen nach.515253 Dieses Ergebnis erklären die Wissenschaftler so: Durch Bewegung erhöht sich der Blutfluss im Gehirn, wodurch die Zellen vermehrt mit Sauerstoff versorgt werden. Dadurch steigt unter anderem auch die Konzentration von Botenstoffen (Neurotransmitter) an, die mitunter die interne Kommunikation im Hirn regulieren. Damit steigt insgesamt die Leistungsfähigkeit des Gehirns.54 Ebenso konnte nachgewiesen werden, dass durch sportliche Aktivität bestimmte Hirnregionen, die für komplexe kognitive Prozesse verantwortlich sind, unterstützt und verstärkt gefördert werden.55 Damit einher geht schließlich eine verbesserte Aufmerksamkeitssteuerung und Konzentration. Kinder nehmen bewusster Informationen auf und können diese besser verarbeiten.56 Gelerntes wird so nachhaltiger und damit längerfristiger im Hirn gespeichert. Kurz gesagt: Sport macht und hält geistig fit & dynamisch!

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